Trassenplanung Regionales Verbundsystem Westeifel

Genehmigungsplanung „Trassenplanung Regionales Verbundsystem Westeifel“ fertiggestellt

Die Kommunale Netze Eifel AöR (KNE) plant den Aufbau eines neuen Verbundsystems, mit dem die Trinkwassernetze im Eifelkreis optimiert und die Versorgungsdefizite behoben werden. Das Projekt sieht ein Verbundhauptsystem mit Fließrichtungsumkehr von Nord nach Süd zwischen dem Wasserbehälter Gericht (Grenze NRW) und dem Zweckverband Wasserwerk Kylltal vor. Die Wasserleitung bildet die Basis der geplanten Verbundtrasse. Zusätzlich zu der Hauptwasserleitung sollen Stromleitungen (20 kV- und 110 kV-Kabel), Leitungen für Bio- und Erdgas sowie Glasfaserkabel zur Breitbandnutzung in einem gemeinsamen unterirdischen Graben verlegt werden.

  • 11 März
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Dieses regionale Netz, das vor allem die ländlichen Räume der Westeifel, aber auch verdichteten Raum nach der Raumstrukturgliederung des LEP IV umfasst, soll rd. 245.000 Einwohner versorgen.

Die technische Trassenplanung (LP 1 bis 4 HOAI) für das rd. 83 km lange Verbundsystem in der Westeifel wurde im März 2016 von einer Arbeitsgemeinschaft mit Beteiligung der Dr. Pecher AG fertiggestellt.

Neben den damit verfolgten Zielen für die Sparte Trinkwasser (u. a. dauerhafte Gebühren- und Preisstabilität, hohe Trinkwasserqualität, Versorgungssicherheit, Eigenerzeugung) ergeben sich noch weitere Vorteile durch das Projekt. Hier sind der regionale Energieabgleich, der mit der Trinkwasserversorgung verknüpft wird, die verbesserten Strukturen für den Ausbau der regenerativen Energien sowie die Steigerung der kommunalen Wertschöpfung und der Aufbau eines regionalen Stoffstrommanagements zu nennen.

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