Köln stellt Starkregengefahrenkarte vor

Am 20.03.2017 haben die Stadtentwässerungsbetriebe Köln (StEB) gemeinsam mit der Stadt Köln im Rahmen einer Pressekonferenz den neuen „Leitfaden für eine wassersensible Stadt- und Freiraumgestaltung in Köln“ und die neu entwickelte interaktive Starkregengefahrenkarte vorgestellt. Die StEB Köln stellen somit einen weiteren Baustein ihrer Kampagne zur Überflutungsvorsorge bereit, mit der sie gezielt zu dem Thema aufklären, sensibilisieren und Empfehlungen aussprechen möchten.

Grundlage der Starkregengefahrenkarte sind stadtgebietsweite 2D-Oberflächenabflussberechnungen, die von der Dr. Pecher AG durchgeführt wurden. Die Berechnungen wurden mit einer Auflösung von 1 m durchgeführt, so dass rund 400 Mio. Rasterpunkte berechnet wurden. Die hochaufgelösten Ergebnisse ersetzen die vorliegenden Ergebnisse (5 m) und werden im Laufe der Woche online gestellt.

  • 27 März
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Immer häufiger führen Starkregen zu erheblichen Schäden. Nicht nur kritische Infrastruktureinrichtungen und Produktionsanlagen können hiervon betroffen sein. Risikoanalysen der Akteure erfordern im Vorfeld eine Darstellung der überflutungsgefährdeten Bereiche.

Die Dr. Pecher AG unterstützt seit vielen Jahren Kommunen und Betreiber im Rahmen der Starkregenvorsorge u. a. mit der:

• Datenakquisition und 2D-Modellierung von Starkregenszenarien
• Dokumentation z. B. als Karte (analog und digital)
• Entwicklung von Auskunftssystemen und Kommunikationskonzepten

Weitere Projektbeispiele in diesem Themenfeld sind:

• Klimaanpassungskonzept der Landeshauptstadt Düsseldorf KAKDUS
• Klimaanpassungskonzept Extreme Regen KLAS in Bremen (www.klas-bremen.de)

Pressemeldung der StEB Köln: https://www.steb-koeln.de/Aktuelles/%C3%9Cberflutungsvorsorge-ist-eine-wichtige-kommunale-Gemeinschaftsaufgabe.jsp?ref=/Aktuelles/Aktuelles.jsp

Ansprechpartner: Herr Dr. Holger Hoppe