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Aktueller KW-Aufsatz „Starkregenvorsorge in Wuppertal“

Die Stadt Wuppertal befasst sich seit vielen Jahren intensiv mit Maßnahmen zur Starkregen- und Hochwasservorsorge. Die Ereignisse aus 2018 und 2021, die zu großen Schäden geführt haben, rückten diese Themen nochmals stärker in den Fokus der Öffentlichkeit. In der aktuellen Ausgabe der „Korrespondenz Wasserwirtschaft“ (KW) 03/2024 berichten die Stadt Wuppertal, die WSW Energie & Wasser AG, der Wupperverband und die Dr. Pecher AG gemeinsam über aktuelle Aktivitäten.

Aufgrund ihrer topografischen Gegebenheiten ist die Stadt besonders anfällig für Starkregen- und Hochwasserereignisse. Die Notwendigkeit, Vorsorgemaßnahmen zu entwickeln und umzusetzen, wurde in Wuppertal früh erkannt. Aufbauend auf stadtgebietsweiten Untersuchungen zum Hochwasser- und Starkregenrisikomanagement werden Maßnahmen unterschiedlichster Art im Stadtgebiet umgesetzt. Dabei zeigt sich insbesondere auch der Bedarf an organisatorischen Maßnahmen, der Klärung von Zuständigkeiten und der Finanzierung von Maßnahmen. Hochwasser- und Starkregenvorsorge müssen als kommunale Gemeinschafts- und Generationenaufgabe verstanden und kontinuierlich betrieben werden. Eine gute Kommunikation und Verstetigung spielen dabei eine entscheidende Rolle.

    15 März
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Die kommunale Verwaltung, die Stadtentwässerung und der Wupperverband sind in Wuppertal die maßgeblichen Akteure eines Stark- und Hochwasserrisikomanagements. Ihre aufeinander abgestimmte, gemeinschaftliche Zusammenarbeit ist dabei die Voraussetzung und das Erfolgsrezept für eine nachhaltige Starkregen- und Hochwasservorsorge. Der Stadt Wuppertal stehen mit der Starkregengefahrenkarte, dem Starkregenrisikomanagement und dem Hochwasserschutz-Prioritätenkonzept sehr gute Werkzeuge zur Starkregen- und Hochwasservorsorge und zur kontinuierlichen Verstetigung zur Verfügung. Die Akteure nutzen diese Werkzeuge intensiv, optimieren stetig ihr Handeln und stellen die vorhandenen personellen und finanziellen Kapazitäten zur Verfügung. Insbesondere der zukünftig erhöhte “Ressourcenbedarf” (Personal/Finanzen) stellt auch in Wuppertal eine Herausforderung dar, die auf dem Weg Wuppertals hin zu einer wasserbewussten Stadt gemeinsam gelöst werden muss.

Starkregen- und Hochwasservorsorge am Beispiel der Stadt Wuppertal; Katrin Bordne, Reinhard Gierse, Christian Massing, Daniel Heinenberg, Ursula Koukolitschek (Wuppertal), Hendrik Janssen, Holger Hoppe (Gelsenkirchen); DOI: 10.3243/kwe2024.03.002

Ansprechpartner bei der Dr. Pecher AG: Dr. Holger Hoppe

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