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Das Regenüberlaufbecken „RÜB Rutenbeck“ ist das größte Einzelbauwerk in Wuppertal und die letzte Regenwasserbehandlungsanlage vor der Kläranlage Buchenhofen. Es dient als Drossel- und Entlastungsbauwerk des Entlastungsammlers Wupper (ESW) und ist zentraler Baustein einer geplanten Verbundsteuerung der zuleitenden Verzweigungsbauwerke. Das Gesamtvolumen von RÜB und ESW beträgt dabei über 40.000 m³.

Bei Starkregen schlägt das Becken über den parallel zur Zulaufachse verlaufenden Klärüberlauf, welcher sich über die gesamte Längsseite des Beckens erstreckt, in Richtung der Wupper ab. Diese Anordnung des Klärüberlaufs zum tiefliegenden Zulauf birgt die Gefahr, dass sich je nach Zufluss Kurzschlussströmungen im Becken einstellen, die sowohl einen Rückhalt von absetzbaren, schwebenden als auch von schwimmenden Stoffen behindern könnten. Zudem entspricht die Konstruktion der Tauchwand vor dem Klärüberlauf nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik.

Mit Hilfe eines dreidimensionalen numerischen Simulationsmodells wurde die komplexe Durchströmungs- und Stofftransportcharakteristik des Regenüberlaufbeckens analysiert. Neben der qualitativen Bewertung der Durchströmungscharakteristik erfolgte eine quantitative Bewertung des Rückhaltes von absetzbaren, schwebenden und schwimmenden Stoffen in der Beckenkammer. Aktuell werden auf Grundlage dieser Ergebnisse Hinweise zur Optimierung der Zulaufgestaltung und der Tauchwandkonfiguration abgeleitet.

BEW-Seminar "Drosselkalibrierungen für Sonderbauwerke in der Misch- und Trennkanalisation", Essen (Präsenz- u. Online-Veranstaltung)
Mit Vorträgen von Stefan Kutsch und Dr. Holger Hoppe zum Thema "Drosselkalibrierung und Planung von Bauwerken"

BEW-Seminar "Drosselkalibrierungen für Sonderbauwerke in der Misch- und Trennkanalisation", Essen (Präsenz- u. Online-Veranstaltung)
Mit Vorträgen von Stefan Kutsch und Dr. Holger Hoppe zum Thema "Drosselkalibrierung und Planung von Bauwerken"

Dienstag, 14 Juni 2022 08:36

Retentionsraum an Lippe fertiggestellt

Das Gewässersystem des Dattelner Mühlenbachs ist nach umfangreichen Baumaßnahmen in den letzten Jahren mittlerweile komplett abwasserfrei. Das gesamte anfallende Abwasser im Einzugsgebiet des Gewässers wird über Transportkanäle einer zentralen Kläranlage des Lippeverbandes zugeführt. Für den Abschluss des Gesamtprojektes wird in den kommenden Jahren noch der gesamte Verlauf des Dattelner Mühlenbachs inkl. seiner Zuläufe (Westerbach, Steinrapener Bach und Dümmerbach) ökologisch aufgewertet. Vorlaufend zu diesen ökologischen Verbesserungen wurde im Bereich der Mündung in die Lippe jetzt bereits ein erster Retentionsraum für Lippehochwasser geschaffen – die sog. Flutmulde Alte Fahrt.

Neben der hydraulischen Entspannung bei Hochwassersituationen dient die Flutmulde als Rückzugsort für verschiedenste Tierarten. Steile Böschungen und Abbruchkanten im sandigen Boden sollen Brutmöglichkeiten für den Eisvogel bieten. Ein häufiger Einstau der Mulde und der Rückhalt von Flusswasser in angelegten Blänken fördert außerdem den Lebensraum vieler Amphibien und Reptilien und dient als Brutstätte für zahlreiche Insektenarten.

10th International Conference on Sewer Processes an Networks, Graz
Mit Vortrag von u.a. Dr. Holger Hoppe und  Daniela Böckmann zum Thema Detektion von Fehleinleitungen: "A stepwise approach to search for illicit connections in the storm sewers of Berlin: using EC and DTS"

Die von der Dr. Pecher AG entwickelte Verfahrenskombination zur Behandlung von verschmutzten Oberflächenabflüssen, bestehend aus einer sedimentativen Vorreinigung mittels Lamellenklärer und einer weitergehenden physikalisch-chemischen Reinigung mittels technischem Filter, gehört aktuell zu den modernsten und effizientesten Regenwasserbehandlungsverfahren auf dem Markt. In der international hoch angesehenen Zeitschrift „Water Science & Technology“ ist nun ein Artikel zur Wirkungsweise der Verfahrenskombination und den sich im Betrieb einstellenden hydraulischen Strömungszuständen veröffentlicht. Stricker et al. zeigen in ihrem Paper „Design-oriented evaluation of the hydrodynamics in a full-scale combined filter-lamella separator for urban stormwater treatment“ eindrucksvoll die Vorteile gegenüber herkömmlichen Ansätzen auf. Basis für die Untersuchungen von Stricker et al. war dabei der von der Dr. Pecher AG geplante technische Regenwasserfilter am Böhler Weg in Wuppertal.

Zum Nachlesen:  https://doi.org/10.2166/wst.2022.135

Wie wollen wir in Zukunft leben? In der neuen DBU-Wanderausstellung „Grün Stadt Grau – Nachhaltige StadtLandschaften“ können Besucher:innen erkunden, wie sich unsere Städte in nachhaltigere Stadtlandschaften verwandeln können. Interaktive Stationen zu den Themen Wohnen, Stadtgrün, Wasser, Energie und Mobilität laden zum Mitmachen und Diskutieren ein. Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt der DBU und der Klima Arena Sinsheim.

Das Auskunfts- und Informationssystem AIS Starkregenvorsorge aus dem Projekt KLAS, das die Dr. Pecher AG mit der Freien Hansestadt Bremen und der hanseWasser bearbeitet hat, ist ein Bestandteil der Ausstellung.

Die Eröffnung findet am 2. Mai 2022 um 18:00 Uhr im DBU Zentrum für Umweltkommunikation in Osnabrück statt. Sie wird auch via Livestream auf YouTube übertragen unter: https://www.dbu.de/@LiveGruenStadtGrau. Einfachen reinklicken und dabei sein! Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung für die Vor-Ort-Veranstaltung unter: https://www.gruenstadtgrau.org/besuchen/eroeffnung/

Wie in den vergangenen Jahren werden die WSW Energie und Wasser AG, die AGG/Gelsenkanal und die Dr. Pecher AG nun auch wieder vor Ort ein Forum zu aktuellen Fragen des Regenwassermanagements anbieten.

In diesem Jahr werden wir uns den drei ZUKUNFTSTHEMEN: Emissionen & Spurenstoffe, urbane Wasserbilanz und Starkregen widmen und spannende Projekte, die Forschung und Praxis verbinden, vorstellen und diskutieren.

Das vorhandene Entwässerungssystem der Stadtteile Esch, Pesch und Auweiler entspricht aus diversen Gründen nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Neben einer unzureichenden Regenwasserbehandlung vor Einleitung in den Kölner Randkanal gibt es auch große hydraulische Probleme. Bei stärkeren Niederschlagsereignissen treten Überflutungen in den Stadtteilen auf, die sich insbesondere auch im letzten Sommer bemerkbar gemacht haben. Darüber hinaus wird ein Teil des Abwassers, der nicht in der Kläranlage gereinigt werden muss, zwischen den Stadtteilen in einen oberirdischen Graben abgeleitet, der teilweise in Dammlage über dem angrenzenden Gelände liegt. Dieser Graben ist zwischenzeitlich marode, so dass er dringend durch ein neues unterirdisches Ableitungssystem ersetzt werden muss. In der jüngeren Vergangenheit sind hier auch schon zwei Dammbrüche aufgetreten – glücklicherweise an Stellen, wo keine Bebauung gefährdet war.

Freitag, 22 April 2022 06:31

Emschermündung: Abtrag des Rheindeiches

Die Emschergenossenschaft hat damit begonnen, den Rheindeich an der künftigen Emschermündung bei Dinslaken und Voerde abzutragen. Die Öffnung des Deiches ist Voraussetzung für die Umverlegung der aktuell noch begradigten Emscher. Im Spätsommer soll die Emscher dann durch ihre neue naturnahe Mündungsaue in den Rhein fließen.

Den Planungsauftrag zur Umgestaltung der Emschermündung – einem der größten Flussbauprojekte in der Region – hat eine Planungsgemeinschaft unter technischer und kaufmännischer Federführung der Dr. Pecher AG bereits im Jahr 2009 von der Emschergenossenschaft erhalten. Zunächst erfolgten bis 2013 umfangreiche Planungsoptimierungen früherer Konzepte inkl. einer Neugestaltung der erforderlichen Fischaufstiegsanlagen als naturnahe, aufgelöste Riegelgleiten.

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