fbpx

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipisicing elit, sed do eiusmod tempor incididunt ut labore et dolore magna incididunt ut labore aliqua. Lorem ipsum dolor sit amet. Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipisicing elit, sed do eiusmod tempor incididunt ut labore et dolore magna incididunt ut labore aliqua.

Barbara – auf diesen Namen wurde die Tunnelbohrmaschine feierlich getauft, welche die 3,2 km lange Weststrecke des Grubenwasserkanals Ibbenbüren vom Auslauf bis zum Mittelschacht vorantreibt. Die Namensgeberin ist die Schutzpatronin aller Bergleute.

Die nun getaufte Tunnelbohrmaschine hat einen Bohrdurchmesser von 4,80 m und ist die erste von zweien, die in den nächsten beiden Jahren den Grubenwasserkanal auf einer Länge von insgesamt 7,4 km auffahren werden. Eine zweite Tunnelbohrmaschine wird im Frühling nächsten Jahres in den aktuell im Bau befindlichen, dann 75 m tiefen Mittelschacht gelassen und sich dann von dort Richtung Osten durch das Erdreich graben.

Montag, 23 Januar 2023 07:00

Alles Gute, Rolf Pecher!

Am 14.01.2023 ist nach kurzer schwerer Krankheit unser früherer Firmeninhaber und -lenker Prof. Dr.-Ing. Rolf Pecher verstorben. Bis zuletzt hat er als Vorsitzender des Aufsichtsrates der Dr. Pecher AG unser Unternehmen intensiv begleitet. Rolf Pecher war maßgeblich für die Entwicklung unseres Unternehmens verantwortlich, wobei ihm neben der fachlichen Expertise auch immer auch das Wohl seiner Mitarbeiter:innen am Herzen lag.

Mit Hilfe einer Potenzial- und Machbarkeitsstudie sollen von der Dr. Pecher AG in den Stadtgebieten von Gelsenkirchen und Bochum urbane Notwasserwege und Flächen für eine multifunktionale Nutzung identifiziert werden. Die Analysen bilden dann die Grundlage zur konkreten Maßnahmenumsetzung, die zu einer Steigerung der Resilienz gegenüber Starkregenereignissen führen soll.

Notwasserwege dienen dazu, oberflächlich abfließendes Wasser durch Starkregen gezielt so abzuleiten und Möglichkeiten zur Rückhaltung auszunutzen, dass ein möglichst geringer Schaden verursacht wird.

Mit Hilfe einer makroskopischen Analyse wird zunächst stadtgebietsweit eine Potenzial- und Bedarfsanalyse durchgeführt, sodass über eine Potenzialkarte urbane Notwasserwege und multifunktionale Flächen identifiziert werden können. In einem zweiten Schritt sollen die  Projekträume hinsichtlich der Entwicklung konzeptioneller Maßnahmen und deren Wirkungszusammenhänge vertieft analysiert werden (mikroskopische Analyse).

Mittwoch, 12 Oktober 2022 07:09

RAL-Gütezeichen Kanalbau

Die Dr. Pecher AG gehört in Deutschland zu den führenden Ingenieurunternehmen bei der Planung und Bauüberwachung von Abwasserkanälen und -leitungen in jeder Größenordnung. Seit beinahe 75 Jahren wurden unzählige Projekte realisiert. Seit 2006 erfolgen sämtliche Arbeiten unter Beachtung des zertifizierten Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001.

Die Gütegemeinschaft Kanalbau engagiert sich seit 1988 in der Umsetzung der Gütesicherung RAL-GZ 961. Im Vordergrund stehen dabei die ständige Verbesserung von Abwasserleitungen und -kanälen hinsichtlich ihrer Umweltverträglichkeit sowie der Schutz der Öffentlichkeit vor einer Gefährdung durch unsachgemäße Arbeit. Die Dr. Pecher AG (damals noch Ingenieurbüro Dr.-Ing. Rolf Pecher) gehörte zu den Gründungsmitgliedern dieser Gütegemeinschaft und hat sich immer zu 100 Prozent mit den Qualitätsansprüchen der Gütegemeinschaft identifiziert.

Mittwoch, 12 Oktober 2022 06:32

Rolf Pecher 80 Jahre

Am 17. Oktober 2022 vollendet unser Vorsitzender des Aufsichtsrates, Herr Prof. Dr.-Ing. Rolf Pecher, sein 80. Lebensjahr.

Der Jubilar ist der Fachwelt besonders als ausgewiesener Experte für Siedlungsentwässerung und als früherer Vizepräsident der Deutschen Vereinigung für Wasserwasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) bekannt. Der in Pechbach (Sudetenland) geborene Rolf Pecher hat 1969 an der TU München promoviert und ist dafür im gleichen Jahr mit dem Karl-Imhoff-Preis der damaligen ATV ausgezeichnet worden. 1970 ist er in das Ingenieurbüro Lautrich in Düsseldorf eingetreten, welches er ab 1977 als alleiniger Inhaber unter seinem Namen führte, bevor er es im Rahmen einer Generationennachfolge 2004 in die Dr. Pecher AG überführte. Seitdem steht er dem Aufsichtsrat des Unternehmens vor.

Das Regenüberlaufbecken „RÜB Rutenbeck“ ist das größte Einzelbauwerk in Wuppertal und die letzte Regenwasserbehandlungsanlage vor der Kläranlage Buchenhofen. Es dient als Drossel- und Entlastungsbauwerk des Entlastungsammlers Wupper (ESW) und ist zentraler Baustein einer geplanten Verbundsteuerung der zuleitenden Verzweigungsbauwerke. Das Gesamtvolumen von RÜB und ESW beträgt dabei über 40.000 m³.

Bei Starkregen schlägt das Becken über den parallel zur Zulaufachse verlaufenden Klärüberlauf, welcher sich über die gesamte Längsseite des Beckens erstreckt, in Richtung der Wupper ab. Diese Anordnung des Klärüberlaufs zum tiefliegenden Zulauf birgt die Gefahr, dass sich je nach Zufluss Kurzschlussströmungen im Becken einstellen, die sowohl einen Rückhalt von absetzbaren, schwebenden als auch von schwimmenden Stoffen behindern könnten. Zudem entspricht die Konstruktion der Tauchwand vor dem Klärüberlauf nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik.

Mit Hilfe eines dreidimensionalen numerischen Simulationsmodells wurde die komplexe Durchströmungs- und Stofftransportcharakteristik des Regenüberlaufbeckens analysiert. Neben der qualitativen Bewertung der Durchströmungscharakteristik erfolgte eine quantitative Bewertung des Rückhaltes von absetzbaren, schwebenden und schwimmenden Stoffen in der Beckenkammer. Aktuell werden auf Grundlage dieser Ergebnisse Hinweise zur Optimierung der Zulaufgestaltung und der Tauchwandkonfiguration abgeleitet.

BEW-Seminar "Die Durchführung der Selbstüberwachungsverordnung (SüwVO Abw) für Industrie und Gewerbe", Essen / Online
Mit Vortrag von Stefan Kutsch

BEW-Seminar "Drosselkalibrierungen für Sonderbauwerke in der Misch- und Trennkanalisation", Essen
Mit Vorträgen von Stefan Kutsch und Dr. Holger Hoppe

Dienstag, 14 Juni 2022 08:36

Retentionsraum an Lippe fertiggestellt

Das Gewässersystem des Dattelner Mühlenbachs ist nach umfangreichen Baumaßnahmen in den letzten Jahren mittlerweile komplett abwasserfrei. Das gesamte anfallende Abwasser im Einzugsgebiet des Gewässers wird über Transportkanäle einer zentralen Kläranlage des Lippeverbandes zugeführt. Für den Abschluss des Gesamtprojektes wird in den kommenden Jahren noch der gesamte Verlauf des Dattelner Mühlenbachs inkl. seiner Zuläufe (Westerbach, Steinrapener Bach und Dümmerbach) ökologisch aufgewertet. Vorlaufend zu diesen ökologischen Verbesserungen wurde im Bereich der Mündung in die Lippe jetzt bereits ein erster Retentionsraum für Lippehochwasser geschaffen – die sog. Flutmulde Alte Fahrt.

Neben der hydraulischen Entspannung bei Hochwassersituationen dient die Flutmulde als Rückzugsort für verschiedenste Tierarten. Steile Böschungen und Abbruchkanten im sandigen Boden sollen Brutmöglichkeiten für den Eisvogel bieten. Ein häufiger Einstau der Mulde und der Rückhalt von Flusswasser in angelegten Blänken fördert außerdem den Lebensraum vieler Amphibien und Reptilien und dient als Brutstätte für zahlreiche Insektenarten.

Die von der Dr. Pecher AG entwickelte Verfahrenskombination zur Behandlung von verschmutzten Oberflächenabflüssen, bestehend aus einer sedimentativen Vorreinigung mittels Lamellenklärer und einer weitergehenden physikalisch-chemischen Reinigung mittels technischem Filter, gehört aktuell zu den modernsten und effizientesten Regenwasserbehandlungsverfahren auf dem Markt. In der international hoch angesehenen Zeitschrift „Water Science & Technology“ ist nun ein Artikel zur Wirkungsweise der Verfahrenskombination und den sich im Betrieb einstellenden hydraulischen Strömungszuständen veröffentlicht. Stricker et al. zeigen in ihrem Paper „Design-oriented evaluation of the hydrodynamics in a full-scale combined filter-lamella separator for urban stormwater treatment“ eindrucksvoll die Vorteile gegenüber herkömmlichen Ansätzen auf. Basis für die Untersuchungen von Stricker et al. war dabei der von der Dr. Pecher AG geplante technische Regenwasserfilter am Böhler Weg in Wuppertal.

Zum Nachlesen:  https://doi.org/10.2166/wst.2022.135

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen