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Bericht zum NRW-Pilotprojekt Regen::4.0 online

Das LANUV NRW hat den Abschlussbericht zum Pilotprojekt Regen::4.0 veröffentlicht.

Regenbecken im Misch- und Trennsystem beeinflussen den ökologischen Zustand der Oberflächengewässer maßgeblich, da sie die hydraulische und stoffliche Belastung der Gewässer durch die gezielte Zwischenspeicherung und Reinigung von Misch- und Regenwasser verringern.  Seit mehreren Jahrzehnten werden erhebliche Ressourcen in den Bau und die Ertüchtigung dieser Anlagen investiert. Ein zuverlässiger Betrieb der Anlagen ist entscheidend für den Schutz der Gewässer. In diesem Rahmen fordert die Selbstüberwachungsverordnung Abwasser (SüwVO Abw) „grundsätzlich bei Regenüberlaufbecken und Stauraumkanälen eines Kanalisationsnetzes sowie bei bedeutenden Regenklärbecken, zur Überwachung kontinuierlich aufzeichnende Wasserstandsmessgeräte einzubauen“, um das Einstau- und Entlastungsverhalten der Regenbecken überwachen und auswerten zu können.

Bisher fehlen zur Erfüllung der Selbstüberwachungsverordnung Abwasser in den Fachpublikationen des Landes NRW Hinweise und einheitliche Kriterien zur effizienten Entwicklung von Messkonzepten und der Implementierung eines Messdatenmanagements (MDMS) zur einheitlichen Auswertung der Messdaten. Als Folge liegen den Aufsichtsbehörden oftmals uneinheitliche und fehlerbehaftete Ergebnisdokumentationen vor.

    22 September
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Im Rahmen des Pilotprojektes :: Regen 4.0 wurden unter der Projektleitung der Dr. Pecher AG anhand von zwei repräsentativen Projektgebieten, dem Verbandsgebiet des Erftverbandes und der Stadt Bielefeld, Hinweise und Lösungsmöglichkeiten für einen umfassenden Entwurf eines Messkonzeptes, der Integration von Messdatenmanagementsystemen und einer effizienten, softwareunterstützten Datenauswertung an Regenbecken erarbeitet.

Die im Rahmen des Pilotprojektes :: Regen 4.0 zusammengetragenen Handlungsempfehlungen sollen zu einer Weiterentwicklung der messtechnischen Überwachung der Regenbecken beitragen.  

Übergreifend wurde der Arbeitskreis durch das LANUV NRW sowie die Bezirksregierungen Detmold und Köln fachlich begleitet. Die Projektförderung erfolgte durch das MULNV.

Die Dr. Pecher AG unterstützt zahlreiche Kommunen bei allen Fragen rund um die Themen Selbstüberwachung und Messdatenmanagement nach DWA-M 151.

Sprechen Sie uns gerne an!

Ansprechpartner:
Alexa von Schledorn
Dr. Holger Hoppe

Download des Berichts unter:
https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/forschungsvorhaben/niederschlag?tx_cartproducts_products%5Bproduct%5D=1047&cHash=ede932870d07c36dcba9a2b96f554cb4

 

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